Donnerstag, 16. Februar 2012

Krapfen






Krapfen habe ich auch noch gebacken. Nicht alle sind so schön geworden,
wie die drei Exemplare auf dem Bild.
Das Rezept stammt wieder aus dem Bayerischen Kochbuch von Maria Hoffmann.

500g Mehl,
1Pr. Salz
30g Hefe
250ml Milch (immer vorsichtig nach und nach zugeben)
50g Zucker
3 Eigelb
80g Butter
2 EL Rum
Marmelade nach Belieben zum Füllen

Es wird ein zarter Hefeteig hergestellt, den ich sehr gut abschlage.
Diesmal habe ich Kugeln gedreht, werde aber beim nächsten Mal die
Ausstechmethode probieren.
Die Krapfen abgedeckt sehr gut gehen lassen, am besten langsam an
einem etwas kühleren Ort. Dann mit der Unterseite nach unten je
2-4 Minuten bei 170 Grad backen. In der Zeit muss ein Deckel
auf den Topf, bzw die Fritteuse schliessen.
Die Krapfen wenden und bei offenem Behälter fertig backen.
Erkalten lassen, füllen und mit Zucker oder Puderzucker bestäuben.

Montag, 13. Februar 2012

Schneeballen

Wenn ich schon mal drüber bin, backe ich in der Regel gleich grössere Mengen
Schmalzgebäck. Außer den Zimtrollen habe ich noch Schneeballen, die ebenfalls in
Franken verbreitet sind und Krapfen gebacken.

Schneeballen sind ebenfalls lange haltbar und es gibt verschieden Rezepte dafür.
Ich habe mich an das Rezept aus dem Bayerischen Kochbuch von Maria Hoffmann gehalten.

Es lautet:
375g Mehl
50g Zucker
50g Butter
3 Eier
3 EL Sauerrahm
2 EL Rum
1 Prise Salz
Puderzucker zum Bestäuben

Zum Backen verwende ich Butterschmalz und mische es mit Pflanzenfett.
(ungefähr 2/3 Butterschmals, 1/3 Pflanzenfett)

Es gibt sehr üppige Rezepte, mit einem hohen Eigelbanteil, aber ich bin mit dem Rezept oben sehr zufrieden.

Aus den Zutaten stellt man einen relativ weichen Knetteig her und stellt ihn kalt.
dann sticht man kleine Fladen ab (Teigmenge ergab bei mir 13 Schneeballen)
und wellt diese in Desserttellergrösse etwa 2mm hoch aus.


mit dem Radel schneidet man im Abstand von gut 1 cm ein, Rand nicht durchschneiden. Nun fädelt man die Streifen mit einem Kochlöffel abwechselnd durch.


Da ich kein Schneeballeneisen habe, behelfe ich mir mit einem relativ großen Schöpflöffel und halte den
Ballen mit dem Ende eines Kochlöffelstiels in Form. Wenn die eine Seite gut gebacken ist, drehe
ich den Ballen um.
Dieses Bild ist leider nicht gut, es soll zeigen, wie man den am Kochlöffelstiel hängenden Teigfladen
 in den Schöpflöffel gleiten lässt




Nach dem Backen bestäubt man mit Puderzucker.


Sonntag, 12. Februar 2012

Zimtrollen - eine Spezialität aus Franken

Ich kannte diese Art von Gebäck überhaupt nicht, bis wir es in der Hauswirtschaftsschule
 in der Kocheinheit"Schmalzgebäck" zubereitet haben.
Da der Teig sehr Butterhaltig ist, ist es auch nach längerer Lagerzeit noch äußerst schmackhaft.
 In Mittelfranken war es wohl üblich, zur Konfirmation den "Glückwunschüberbringern"
 Kuchenpakete als Dank mit nach Hause zu geben und dafür eignete/eignet sich diese Art
 von Gebäck hervorragend, weil man es schon lange vor dem Festtag zubereiten konnte.
 Zur Kirchweih wird es natürlich auch gerne gebacken.
Zum Backen benötigt man ein sogenanntes Rolleneisen.


Kaufen kann man dieses z.B bei Amazon


Rezept:
500g Mehl
1 Prise Salz
250g Butter
2cl Rum
100g Zucker
2-3 Eier
1 Tasse Sauerrahm
Zimtzucker zum Wenden

Daraus stellt man einen Knetteig her, der von er Beschaffenheit relativ weich ist. Ich habe nur 2 Eier genommen, dafür einen Becher Sauerrahm.
Den Teig habe ich für 2 Stunden kühl gestellt.
Dann wird der Teig etwa 2 mm dick ausgerollt und in Rechtecke von
etwa 12x13 cm geschnitten.
Dieses Rechteck wird um die Rolle gelegt und mit einer Koch-Schnur, (locker wickeln,
sonst schneidet man den Teig durch) befestigt.




Dann im heissen Fett rausbacken, bis eine schöne Bräunung entstanden ist, Schnur vorsichtig lösen und noch warm im Zimtzucker wälzen.