Dienstag, 28. Dezember 2010

Herumgespukt

ist es mir seit dem Besuch in der Bullerei das Hauptgericht. Nämlich Rinderbäckchen. Nachdem mir der örtliche Metzger versichert hat, dass er auf Vorbestellung jederzeit welche liefern könne, habe ich beschlossen, zu Silvester welche zuzubereiten.
In einem alten Kochbuch von Otto Koch fand ich ein Rezept, wie es mir vorschwebte. Laut Kochbuch hat das Rezept allerdings Christian Loisl kreiert.
Als Beilage wird Zwiebelconfit und Kartoffelgratin vorgeschlagen. In der Bullerei wurden zu den Bäckchen Perlzwiebeln gereicht, ich verwende Schalotten.

Rezept

4 rote Zwiebeln, fein gewürfelt (ich habe 500g Schalotten verwendet)
40g Butter
50ml Rotwein
40ml roter Portwein
1EL Aceto Balsamico
100ml reduzierter Madeira oder roter Portwein (wurde von mir verwendet)
etwas Honig
Salz, Pfeffer
1 kleiner Thymianzweig

Für das Zwiebelconfit die roten Zwiebelwürfel (Schalotten) in augeschäumter Butter anschwitzen. Mit Rotwein und Portwein ablöschen. Balsamico zugeben, etwas einköcheln. Mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluß den Honig zugeben. Abschmecken mit reduziertem roten Portwein.

Ich habe etwas weniger Honig genommen und dafür vor dem Anschwitzen der Schalotten etwas Zucker karamelisiert.
Nun muß ich mich zusammennehmen, damit die Schalotten die Zeit bis Silvester heil überstehen.

Montag, 27. Dezember 2010

Eine nur bescheidene Fotoausbeute

vom Weihnachtsmenü schafft es in den Blog. Am heiligen Abend fühlte ich mich ziemlich schlecht, die "Einen Tag Krankheit" hat in meiner Familie
die Runde gemacht und ich bildete den Abschluß.
Ich hatte alles ziemlich gut geplant und auch den Einkauf pünktlich erledigt.
Am 23. bereitete ich bereits die Glühweinbirnen für das Dessert vor.
Am 24. dann die weisse Schoko- Mousse Terrine nach Alfons Schuhbeck.
Das Dessert ist super vorzubereiten und es schmeckte fantastisch.
Als Vorspeise, von der es keine Bilder gibt, gab es eine Endiviensuppe, die
allgemeines Erstaunen hervorrief, aber allen sehr gut schmeckte.
Dabei handelt es sich um ein ganz profanes Rezept aus dem Bayerischen Kochbuch. Aber gerade weil es so einfach ist, finde ich es gut.

Als Zwischengericht habe ich einen Salat vorbereitet, den wir anlässlich eines
Weihnachtsmenü Vorkochen ausprobiert hatten.
Über diesen "Vorkochevent" wollte ich eigentlich im Blog berichten, aber aus zeitlichen Gründen ist mir das wieder nicht gelungen.
Ich hatte mir einige Listen mit den einzukaufenden Zutaten geschrieben und das meiste beim Gemüsehändler bestellt. Als ich die Sachen abholen wollte,
war noch nichts fertig, weil ich so früh dran war. Der Feldsalat stand auf der
Bestellliste des Geschäftes, aber nicht mehr auf meiner Liste. Und so ging mir dann am 25. auf, daß ich ihn vergessen habe. Ich mußte dann improvisieren und ein Eisbergsalat befand sich noch im Kühlschrank. Farblich nicht der Bringer, aber besser als gar kein Salat.
Als Hauptgang gab es dann Kalbsrahmbraten nach Alfons Schuhbeck. (aus dem Buch "Meine Bayerische Küche") mit Brezenknödel und Bohnen und karamelisierten Karotten. Davon auch keine Bilder, weil ich bei sovielen Personen grundsätzlich nicht auf Tellern anrichte, sondern auf Platten und in Schüsseln.

Das Dessert ist leider nicht so schön angerichtet, wir waren immerhin 13 Personen und die großen Teller befanden sich bereits in der Spülmaschine. Die Birne wäre hübscher, wenn sie in Fächer geschnitten worden wäre.
Dir Organisation und der Ablauf hat zeitlich sehr gut geklappt. Ins Schwitzen bin ich nicht gekommen und das Beste ist natürlich, wenn alle mit dem Ergebniss zufrieden sind.

Samstag, 25. Dezember 2010

Dienstag, 30. November 2010

Besuch in der Bullerei in Hamburg

Große Ereignisse werfen ihre Schatten meistens schon länger voraus. So war es auch mit unserem Besuch in der Bullerei. Den Gutschein für ein Überraschungmenü für zwei Personen, wurde mir bereits im Januar zu einem runden Geburtstag überreicht. Da die Anreise nicht so ohne ist, wurde lange überlegt und schließlich eine gute Lösung gefunden. Bei der Hamburger Verwandtschaft stand ebenfalls ein runder Geburtstag an und so wurde beschlossen, diesen Anlaß für einem gemeinsamen Besuch in der Bullerei zu nutzen. Der Tisch war lange reserviert, leider traten schon bei der Reservierung die ersten Probleme auf. Im Juni wollten sie nicht für 12 Personen reservieren und erst ab Anfang August die Reservierung entgegennehmen. Als die Verwandtschaft tat, wie geheißen, wurde erklärt, dass es gar keinen Tisch mehr gäbe. Am Ende war es immerhin möglich, für 8 Personen zu reservieren, trotzdem stellte sich bei uns ein leicht negatives Gefühl ein. Am Freitagabend machten mein Mann und ich uns dann trotzdem erwartungsvoll auf den Weg zur Bullerei. Wir wurden sehr freundlich begrüsst und gebeten unsere Garderobe abzulegen. Leider war das aber gar nicht möglich, da die Garderobe zu klein für alle Besucher ist. So mussten wir in voller Wintermontur an die Bar gehen, wo uns das Geburtstagskind schon freudig begrüßte. Nach einiger Zeit wurden wir endlich zu einem Tisch gebeten und waren sehr erstaunt, da wir an einem sehr kleinen Tisch mit Bistrostühlen Platz nehmen sollten. Auf Nachfrage wurde uns erklärt, dass unser Tisch noch nicht frei sei, weil die Herrschaften den kompletten Hauptgang zurückgehen ließen. So mußten wir die Vorspeise an einem "Notbehelf" zu uns nehmen. Der Service war im Großen und Ganzen sehr gut, da gibt es nicht zu bemängeln. Mein Mann und ich hatten ja einen Gutschein für ein Überraschungsmenü, die anderen wählten a la carte.
Wir bekamen ein Schollenröllchen mit süß-saurem Kürbis, welches vorzüglich war
Jemand anderer bestellt Jacobsmuscheln auf Linsen.
Leider kann ich die genaue Bezeichnung der Gerichte nicht mehr nachvollziehen.
. Der Rest bestellte Büffelmozarella mit Rucola und Tomaten.  (Jeweils für 2 Personen) Der Büffelmozarella schmeckte fantastisch, nur leider lag er in einem klebrigen Batzen auf dem Ruccola und konnte fast gar nicht Portionsweise weggenommen werden. Einmal Brot mit verschiedenen Brotaufstrichen gab es auch noch, das schmeckte alles sehr gut.

Endlich konnten wir nun auch zu unserem richtigen Tisch wechseln. Da kam gleich Loungefeeling auf.
Zur Hauptspeise gab es für uns Rinderbäckchen auf Polenta und Perlzwiebeln.

Das Fleisch war so unglaublich zart, das zerschmolz auf der Zunge. Die Anderen wählten z.B. Lachs mit Salat und Röstzwiebeln.
Die Bedienung war immer aufmerksam und total zackig.

Zum Dessert gab es für mich und meinen Mann Griesflammerie mit Kardamon und Muscovadoeis  und einer Birne in Rotweinsoße.
Alles in allem, hat uns der Besuch in der Bullerei sehr viel Spaß bereitet.
Das Essen war vorzüglich- am Drumherum könnte noch gearbeitet werden.
Die Menükarten sind in sehr kleiner Schrift gedruckt, so daß einige Probleme
mit dem Lesen hatten - weil die richtige Brille gerade nicht parat war.
So waren die Toiletten zwar witzig, aber nicht unbedingt so, wie man es erwartet- die Sauberkeit liess etwas zu wünschen übrig- der begrenzte Platz in der Garderobe entspricht nicht dem Niveau des Restaurants.
Die Atmosphäre fand ich toll - es ist relativ relaxed, so dass man sich sehr
ungezwungen benehmen kann. Last but not least fand sogar ein Promi den Weg  in die Bullerei - Sascha wirkte sehr sympathisch - auch er mußte an einem winzigen Tisch Platz nehmen, da er scheinbar nicht vorbestellt hatte.
Jan Delay war auch da und noch jemand, der wohl ihn Hamburg recht bekannt ist. Schön, daß man fast ein Jahr nach dem Geburtstag noch so einen tollen Abend erleben darf.

Montag, 8. November 2010

Augenfutter


Endlich hab ich es geschafft, den Blazer vom September abzulichten. Zwischenzeitlich wurde er schon einige Male ausgeführt.

Freitag, 5. November 2010

Futter für den Blazer

Bevor ich die Bilder des fertigen Blazers zeige, gibt es hier noch zwei Bilder des Futters. Dieses wird genauso zugeschnitten, wie die Jacke. Am Vorderteil kommt natürlich der Beleg dazu. Die einzige Änderung, die ich vornehme: Am Futterärmel lasse ich wie gezeigt unten 3cm Nahtzugabe, die sich zur Kugel hin wieder auf 1cm verjüngt. Dadurch legt sich das Futter über die Nahtzugabe des Jackenärmels und ist am Ärmelsaum nicht zu kurz. Das Futter nähe ich in der Regel samt Kragen komplett fertig. Dann wird es mit der Jacke verstürzt. Wenn ich mal mehr Zeit habe, zeige ich die komplette Verarbeitung.
Von Nähen und mehr
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Donnerstag, 4. November 2010

Besuch im Agrarbildungszentrum in Landsberg

Letzte Woche besuchten wir mit der Schule das Agrarbildungszentrum in Landsberg am Lech. An drei Tagen bekamen wir einen umfassenden Überblick über die verschiedensten Haushaltsgeräte. Staubsauger, Geschirrspüler, Bügelgeräte, Waschmaschinen, Trockner, Dunstabzugshauben, Kochfelder, Kühlschränke, Backöfen, Dampfgarer und Dampfbackofen, Kleingeräte und Kaffeevollautomaten - nichts davon wurde ausgelassen. Besonders interessant fand ich den "Cooking Chef" von Kenwood, der riesengroß ist. Leider fehlte die Zeit, um ihn auszuprobieren.
Von Nähen und mehr
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Dienstag, 19. Oktober 2010

Das grüne Kleid in Aktion

Ich schulde zwar noch ein Bild der fertigen Jacke, aber gestern fand ich ein Bild, welches das grüne Hochzeitsoutfit in Aktion zeigt.
Es war eine ganz tolle Hochzeit und wir hatten
einen riesen Spaß. Danke Marina und Martin!

Montag, 20. September 2010

Jackenärmel einnähen

Den Ärmel habe ich bereits eingenäht. Damit der Übergang vom Ärmel zur Schulter nicht so krass ist, nähe ich einen sogenannten Ausgleichsstreifen ein. Diesen muß man schräg schneiden. Die Länge beträgt etwa 12-14cm Der Ausgleichsstreifen wird nun in die Schulter gebügelt. Zum Schluß nähe ich noch einen Wattelinestreifen ein, damit der Ärmel schön fällt.

Montag, 13. September 2010

Blazer- Ärmel mit verdecktem Schlitz

Bei verdeckten Schlitzen arbeite ich immer mit einer Briefecke. Mit dieser Methode kann man das Futter entweder unten ganz herumnähen, oder aber auch ausschneiden, so dass sich der Schlitz öffnen lässt. Der Ärmel ist soweit fertig. Die Kugel wurde mit einem großen Stich, Füßchenbreit durchgesteppt, etwas eingezogen und die Weite verbügelt. Wahrscheinlich werde ich grössere nähfrei Druckknöpfe verwenden. Das muß ich aber noch ausprobieren, so dass der Schlitz noch nicht ganz fertig ist.

Donnerstag, 9. September 2010

Weils grad so schön ist

nähe ich mir noch einen Blazer für die kühleren Tage. Den Stoff habe ich kürzlich als Rest ergattert und er reichte gerade so für den vorgesehenen Schnitt. Ausnahmsweise verwende ich keinen Maßschnitt, sondern probiere einen Schnitt aus einer 3 Jahre alten Patrones. Das folgenden Bilder zeigen Vorbereitungsarbeiten: Da der Stoff recht fest ist, habe ich das Vorderteil nicht komplett aufgebügelt, sondern nur die Kanten verstärkt und in Saum und Schulterpartie Einlage gebügelt. Der Ärmel wird am Saum und im Schlitzbereich verstärkt. Hier sieht man die Abnäherverarbeitung. Dadurch wirkt der Abnäher von rechts, wie auseinandergebügelt.

Dienstag, 7. September 2010

Ein Kleid für mich

Wir sind am Samstag zu einer Hochzeit eingeladen. Und fast immer, wenn ein festlicher Anlass bevorsteht, nähe ich etwas für mich. Der Stoff liegt bestimmt schon über 11 Jahre im Schrank. Es handelt sich um reine Seide in glatt und gecrashed Inspiriert hat mich dieses Modell aus einem Patronesheft: Ich hatte das Kleid schon einteilig zugeschnitten und wollte dazu einen Gürtel tragen. Bei der ersten Anprobe gefiel mir das Kleid an mir überhaupt nicht und ich habe umdisponiert. Mit dem Ergebnis bin ich nun ganz zufrieden : Da ich noch genügend Stoff übrig hatte, habe ich mir ein kurzes Jäckchen dazu genäht. Die Temperaturen werden wahrscheinlich auch schon herbstlich sein.

Samstag, 4. September 2010

Sommerzeit = Urlaubszeit

Lange habe ich meinen Blog wieder vernachlässigt. Gründe dafür gab es viele: -extrem viel Arbeit und keine Zeit etwas zu dokumentieren -viel zu tun für die Schule -liebe Besucher zur Ferienzeit -zwei Wochen Urlaub Aber in der letzten Woche war ich nicht ganz untätig und habe ein Projekt ein bischen mitfotografiert. Davon werde ich in den nächsten Tagen einige Bilder zeigen.

Donnerstag, 27. Mai 2010

Dirndl mit zwei Schürzen

Ich finde, man sieht ganz deutlich, wie unterschiedlich das Dirndl mit den verschiedene Schürzen wirkt. Ich werde mir noch eine neue Bluse nähen. Sie soll am Ausschnitt gestifftelt werden und die Fältchen möchte ich gerne übersticken. Übrigens sitzt das Dirndl bei mir genau in der Taille. Die Puppe hat einen kürzeren Oberkörper als ich.

Vorbereitung Biesen

Das erste Bild zeigt die Vorarbeiten für die Biesen. Ich habe zur Orientierung einen Faden eingezogen. Unter dem Biesenfuss habe ich eine Gimpe mitlaufen lassen.

Schürze mit Falten

Für mein neues Dirndl nähe ich zwei Schürzen. Da der eine Stoff nur 90cm breit ist, habe ich ihn in kleine Fältchen gelegt und einige Male im gleichen Abstand durchgesteppt